Angela Ebert

Diplom-Psychologin

An eine erste psychoonkologische Beratung kann sich bei Bedarf eine ambulante Psychotherapie anschließen. Sie bietet den Rahmen für eine nachhaltige Bewältigung der durch die Krebserkrankung ausgelösten Erfahrungen.

Nicht selten wird eine Tumorerkrankung als »Aufrüttler« für eine schon länger beabsichtigte Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensführung empfunden. Prioritäten verändern sich, alte Bedürfnisse werden wieder entdeckt und neue entstehen.

In der Gestaltpsychotherapie mit psychoonkologischem Hintergrund können Sie sich mit Veränderungswünschen und deren Verwirklichung beschäftigen und sich dabei auf die aktuellen Erfahrungen im Zusammenhang mit der Krebserkrankung beziehen.

Möglicherweise sind Sie in Ihrem Vertrauen erschüttert. Die Sicherheit, mit der Sie sich bislang auf den eigenen Körper verlassen und Entscheidungen getroffen haben, kann zur Zeit nur schwer zugänglich sein. Unter diesen Umständen sind Ängste, Gefühle der Unsicherheit und Hilflosigkeit, Schlafstörungen, Rückzug und depressive Verstimmungen eine zunächst natürliche Reaktion auf das außergewöhnlich belastende Ereignis der Krebsdiagnose und der nachfolgenden Therapien.

Halten diese Gedanken und Empfindungen jedoch über einen längeren Zeitraum an und Sie fühlen sich dadurch nachhaltig in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt, kann es in einer Psychotherapie darum gehen, das Vertrauen in die eigene Person, in den eigenen Körper wieder zu erlangen.